Auszeichnung vorbildlicher Bauten NRW 1995-2000

Beurteilung der Jury

Das Vorhaben findet eine adäquate Antwort auf die
Hochhausbebauung und bringt das Baugebiet zu einem
befriedigenden Abschluss. Die Baukörper ergänzen in
idealer Weise durch ihren menschlichen Maßstab das
bestehende Wohngebiet, welches bisher durch die
Hochhausbebauung zu einem sozialen Brennpunkt
geworden war, dem es galt mit architektonischen Mitteln
zu begegnen. Die drei Baugruppen werden durch die
jeweiligen Treppenhäuser stark gegliedert. Durch die
Transparenz dieser Treppenhäuser ist eine Sichtverbindung
von der innenhofartigen Gesamtsituation gegeben. Die
Gehwegverbindung durch die Treppenhäuser wird als
interessante Lösung angesehen. Zu loben ist auch die sehr
gute architektonische Durchdetaillierung der Treppenhäuser.
Auf die Farbgebung wurde besonderer Wert gelegt. Die
Farben kontrastieren und nehmen die Farbgebung der
benachbarten Hochhäuser auf. Sie sind kräftig und zeugen
geschickt von einer geglückten architektonischen Gestaltung.
Die Plastizität der Gebäude wird gelungen betont. Die neue
Bebauung mindert die Erscheinungsform der Hochhäuser
entscheidend und versöhnt mit dieser brutal wirkenden
Hochhausarchitektur.

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